- Pressemitteilung ISU World Cup Short Track Dresden 2016 -
 
Weltcup Dresden wirft seine Schatten voraus / Ministerpräsident Tillich übernimmt Schirmherrschaft


 
Mit großen Herausforderungen vor der Brust ist die Short Track-Nationalmannschaft am Dienstag mit rund dreistündiger Verspätung vom Flughafen Dresden in Richtung Russland aufgebrochen.

Vor dem Abflug standen Bundestrainer Miroslav Boyadzhiev und seine Schützlinge im Rahmen einer Pressekonferenz Rede und Antwort. Auch Dresdens Sportbürgermeister Dr. Peter Lames war als Gast auf dem Podium vertreten und blickte auf den ISU World Cup Short Track Dresden 2016 voraus, welcher vom 5. bis 7. Februar in der EnergieVerbund Arena stattfindet.

Der Weltcup in der sächsischen Landeshauptstadt setzt neue Rekorde: Die bisherige Meldungszahl von 207 Startern aus 30 Ländern hat die Werte aus den Vorjahren bereits übertroffen.

Team Deutschland wird beim Heimweltcup mit einer Damen- und einer Herrenstaffel vertreten sein. Neben den EM-Einzelstartern Anna Seidel, Bianca Walter, Christoph Schubert und Felix Spiegl sowie den EM-Staffelläuferinnen Anna Katharina Gärtner und Gina Jacobs haben sich auch Daniel Zetzsche und Torsten Kröger für den Einsatz qualifiziert. Ein Fragezeichen steht derzeit noch hinter Leon Kaufmann-Ludwig, der in den letzten Tagen aufgrund von Magen-Darm-Problemen nicht am Training teilnehmen konnte.

„Der Weltcup im Short Track ist eine hervorragende Gelegenheit, um Dresden als Standort verschiedenster Eissportarten zu profilieren und den Zuschauern tollen Sport zu bieten. Für unsere Stadt ist es natürlich auch eine Chance zu zeigen, dass wir nicht nur gastfreundlich, sondern auch absolut sportbegeistert sind“, sagt Sportbürgermeister Dr. Peter Lames.

„Mir liegt es am Herzen, der Landeshauptstadt Dresden für die langjährige und treue Partnerschaft zu danken. Ohne die Unterstützung wäre es nicht möglich, den Weltcup in dieser Form umzusetzen. Weiterhin freut es uns, dass Ministerpräsident Stanislaw Tillich die Schirmherrschaft für den Weltcup übernommen hat. Dieses Zeichen der Anerkennung freut uns besonders“, sagt OK-Chef Frank Dittrich.

Da aufgrund der Vielzahl an Meldungen zahlreiche Vor- und Qualifikationsläufe stattfinden, kommen Short Track-Fans Anfang Februar in Dresden voll auf ihre Kosten. Am Freitag sowie am Samstag und Sonntag öffnet die EnergieVerbund Arena jeweils von 8 bis 13 Uhr kostenfrei ihre Pforten. Die Weltcup-Sessions mit den jeweiligen Entscheidungen über die einzelnen Distanzen sind am Samstag ab 14 Uhr  (Hallenöffnung: 13 Uhr) bzw. am Sonntag ab 13.30 Uhr (Hallenöffnung: 12.30 Uhr) zu erleben.

Tagestickets zum Preis von 12 Euro (Vollzahler) bzw. 7 Euro (Ermäßigte) sowie Familienkarten (25 Euro = 2 Erwachsene + 1 Kind; jedes weitere Kind = 2 Euro) sind an den Tageskassen und über das etix-Ticketportal erhältlich. Mitglieder von Sportvereinen bzw. Besitzer von Dauerkarten der großen Dresdner Klubs erhalten auf Vorzeigen eines entsprechenden Nachweises an den Kassen ermäßigten Eintritt.  

Stimmen des Bundestrainers sowie der Athleten:

 „Unsere jungen Sportler machen deutliche Schritte nach vorn. Was uns aber noch im Vergleich zu Nationen fehlt, die schon seit Jahren konstant um die vorderen Plätze kämpfen, ist die Selbstsicherheit und das Vertrauen in die eigenen Stärken. Diese Mentalität entwickelt sich mit dem Erfolg“, sagt Bundestrainer Miroslav Boyadzhiev.

„Die Deutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende sind für mich ideal gelaufen und haben mir einen zusätzlichen Motivationsschub verschafft. Gerade vor der Europameisterschaft war es noch einmal wichtig, einen Wettkampf zu absolvieren. Ich fühle mich absolut fit und vorbereitet für die nächsten Herausforderungen“, sagt Anna Seidel.

„Die bisherigen Weltcups sind aus meiner Sicht überraschend gut verlaufen. An diese Entwicklung möchte ich anknüpfen. Ich habe das Gefühl, jede Woche einen kleinen Schritt nach vorn zu machen. Eine Top 10-Platzierung ist in Sotschi mein persönliches Ziel“, sagt Bianca Walter.

„Ich denke, ich habe das Potenzial, um in die Top 15 zu laufen. Die Jungs in unserer Trainingsgruppe sind auf dem gleichen Niveau. Wir bringen uns gegenseitig nach vorn, harmonieren gut“, sagt Christoph Schubert.

„Für mich ist die Teilnahme an der Europameisterschaft ein kleiner Bonus. Ich hätte zum Saisonbeginn nicht damit gerechnet und freue mich über diese zusätzliche Chance“, sagt Felix Spiegl.
 
Mit freundlichen Grüßen,

Eva Wagner
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 1748361208
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!