Zuschauerrekord am Finaltag / Platz 11 für Bianca Walter

3100 Zuschauer bereiteten am Abschlusstag des ISU World Cup Short Track Dresden 2016 eine stimmungsvolle Kulisse für die ausstehenden Entscheidungen.
 
Nach Platz neun über 1000 Meter präsentierte sich Bianca Walter auch über 1500 Meter in guter Form und zog ins B-Finale ein, wo sich die Dresdnerin letztlich Rang elf sicherte. Die Distanz wurde dominiert von den Koreanerinnen Choi Minjeong, Noh Do Hee und Kim Alang.
 
"Ich habe mir heute mehr getraut als am Samstag, konnte meine Nervosität ablegen. Dennoch hätte ich nicht damit gerechnet, den Sprung ins B-Finale zu schaffen. Ich bin einfach glücklich über das Resultat", sagt Bianca Walter.
 
Auch Teamkollege Christoph Schubert, der im Halbfinale scheiterte, zog ein positives Fazit: "Ich habe zum Rennbeginn und beim Überholen zu viel investiert. Am Ende hat dann gegen die absoluten Weltklasseläufer die Kraft gefehlt. Die Kulisse war einfach traumhaft. Ich habe es sehr genossen", sagt Christoph Schubert. Im Finale über 1500 Meter setzte sich der Koreaner Seo Yi Ra vor Alexander Fathoullin (Kanada) und seinem Landsmann Kwak Yoon-Gy durch.
 
Über die 500 Meter-Distanz blieben die deutschen Starter Anna Seidel und Felix Spiegl glücklos. Marianna St-Gelais (Kanada) siegte vor Elise Christie (Großbritannien) und Lara van Ruijven (Niederlande). Bei den Herren entschied Charles Hamelin (Kanada) die Strecke vor Semen Elistratov (Russland) und Dmitry Migunov (Russland) für sich.
 
"Ich habe das Rennen am Start verloren. Es war ein sehr schneller Lauf, in dem ich teilweise meine Maximalrundenzeiten aus dem Training gelaufen bin. Doch die Lücke nach dem Start war zu groß, um sie auf der kurzen Distanz noch einmal zu schließen. Ich hätte beim Heim-Weltcup gern mehr gezeigt", sagt Anna Seidel.
 
"Beim Heim-Weltcup dabei zu sein, war eine tolle Erfahrung. Meine Läufe waren in Ordnung, aber ich habe gemerkt, dass mir noch die Wettkampfhärte fehlt", sagt Felix Spiegl. Die weiteren deutschen Einzelstarter Torsten Kröger und Daniel Zetzsche konnten sich am Sonntag nicht für die Weltcup-Session qualifizieren.
 
Bei den Staffelentscheidungen setzten sich die Italienerinnen vor Ungarn und Japan durch. Russland besiegte im Staffelfinale der Herren Kanada und die Vereinigten Staaten. Deutschlands Herren waren im Vorlauf ausgeschieden. Die Damen hatten sich mit der Teilnahme am B-Finale, welches nicht ausgelaufen wurde, bereits am Samstag Rang fünf gesichert.
 
"Wir können ein rundum positives Fazit ziehen. Insgesamt 6311 Zuschauer haben an den drei Wettkampftagen die EnergieVerbund Arena besucht und mit einer sensationellen Stimmung unterstrichen, welchen Stellenwert Short Track nicht nur in der Region besitzt. Die Planungen für eine Neuauflage des Weltcups im Februar 2017 laufen", sagt DESG-Vizepräsident und Organisationschef Uwe Rietzke.
 
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Eva Wagner
Pressesprecherin/Press Officer
ISU World Cup Short Track Dresden 2016
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